„Wie macht man, worauf man eigentlich schon immer (mehr) Lust hatte? Wie gründet man ein Café, schreibt einen Bestseller oder lernt nochmal einen neuen Beruf? Hier sprechen Menschen, die genau das getan haben. André Hennen möchte wissen, warum haben sie das gemacht haben – und vor allem wie?“

Das ist die Beschreibung von „Queraussteiger“ auf allen Podcast Plattformen. Und so fing das an:

Für „Kunst, Kommerz & Kinderkriegen“ habe ich damals duzende Leute gefragt: „Warum machst du eigentlich, was du machst?“ Die Antwort dauerte oft über eine Stunde und war wahnsinnig interessant. Ein paar Interviews habe ich hier für den Blog abgetippt, aber eigentlich wollte ich daraus was anderes machen.

Die ersten Folgen waren ein Desaster. Nichts funktionierte, dafür rauschte sehr viel. Ich hab dann Philipp Feit von German Wahnsinn gefragt. Der hörte in meine Aufnahmen fing an zu grinsen. Ich: „Was’n?“ Er: „Och, ist mal ganz schön zu hören, dass Sound halt auch nicht jeder kann.“ Jep. Ganz reizend. Seitdem machen wir das zusammen und plötzlich funktioniert alles ganz ausgezeichnet.
Apropos ausgezeichnet: Der Name „Queraussteiger“ ist von meiner Frau Christine und das Artwort ist von Jan Berg. Also falls jemand mal tolle Namen oder Artworks braucht, wisst ihr wohin.

Der Podcast ist erfreulich erfolgreich. Nach nichtmal zwei Monaten war er in den Top 10 Charts in den Kategorien Wirtschaft & Karriere und in den Top 50 gesamt. Ganz ohne Werbung und PR. Wir vermuten, das liegt an einem Trend: Jedes Jahr zeigt eine Studie von Gallup, dass über 70% aller Angestellten ihr Arbeitgeber ziemlich egal ist. 14% haben sogar innerlich gekündigt. Offensichtlich gibt es Millionen Menschen, die lieber etwas anderes machen würden.

Wie das geht, beweisen die Gäste in Queraussteiger jede Woche aufs Neue. Ohne Tschakka, (fast) ohne Promi-Namen, ohne Coaching-Attitüde & ohne ultimative Weisheiten, sondern ganz sympathisch und normal erzählen sie, wie der Wechsel bei ihnen war.

Das hab ich bisher von unseren Gästen gelernt:

• Man macht nichts umsonst. Auch wenn man Ausbildungen und Erfahrungen in „Beruf B“ nicht mehr offensichtlich nutzt, nutzt man sie doch trotzdem. Alles was man gemacht hat, hilft einem auch weiter.

• Alle haben dieselben Sorgen und Ängste – bis sie es „einfach mal gemacht haben“.

• Nicht alles so furchtbar wichtig nehmen. In Beruf A war alles wahnsinnig wichtig und man musste XY erreichen – unbedingt. Und dann in Beruf B spürt man – oha, hier interessiert sich ja niemand für Beruf A oder die Auszeichnungen dort.

Und irgendwas sagt mir, dass das noch nicht alles war.


Gäste: 

Wer selbst mitmachen möchte oder jemanden kennt, dessen Lebenslauf super zu Queraussteiger passt: Meldet euch sehr gern.

Sponsoren: 

Fragen am besten direkt German Wahnsinn. Da gibt’s nette Menschen und knallharte Media-Zahlen.
Hier die Nummer: 040 32 53 62 44. Aktuell bieten wir in jeder Folge 60 Sekunden Werbung im Intro an, die ich (auf Wunsch) selbst schreibe und spreche. (Das sind die praktischen Vorteile, wenn der Moderator gleichzeitig Werbetexter ist.)

WorkIdee & ModerationTeamPhilipp Feit & Eduardo Garcia (German Wahnsinn), Jan Berg (Artwork), Christine Graf (Name), Zebra Audio & Podigee (Vertrieb)AwardsApple Podcast Charts: Top 10 in Business; Top 10 in Karriere; Top 50 in All PodcastsLinkzebralution.lnk.to